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SUMMARY:Say their Names - Hanau ist überall
DESCRIPTION:Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum 6. Mal. \nAm 21. Februar findet deswegen um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Hanau eine Kundgebung und Demonstration statt. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://19feb-hanau.org/2026/01/18/jahrestag-2026/  \nWenn du auch mitkommen magst\, solltest du beachten: \n\nZieh dich warm genug an.\nNimm dir genügend zu Trinken mit.\nBringe gerne Plakate/ Schilder oder Banner mit.\nAchte auf dich und Andere. Gehe nur dort hin oder dort mit\, wo du dich auch wohl fühlst.\n\nAnsprechbar ist unsere Jugendbildungsreferentin Leonie Mihm (leonie.mihm@ejhn.de). Du kannst dich jederzeit bei ihr melden. \nWir treffen uns am Bahnhof\, damit niemand allein auf die Demo gehen muss. Du bist vor Ort für dich selbst verantwortlich und kannst die Gruppe verlassen\, wenn du magst. Du solltest aber vorher Bescheid geben. Es gibt kein festes Ende\, du kannst gehen\, wann du magst. \nWenn du vorher Informationen bekommen möchtest\, kannst du dich dafür hier anmelden. \nDiese Informationen zum Thema hat das Bündnis 19. Februar herausgegeben: \nSechs Jahre danach – SAY THEIR NAMES\nWir stehen kurz vor dem sechsten Jahrestag.\nJedes Jahr\, jeden Monat nennen wir neun Namen – und meinen alle Opfer rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Wir gedenken aller. Und wir meinen alle. \nSeit sechs Jahren leben wir mit Schmerz und Wut. Sie sind Teil unseres Alltags geworden. Für die Angehörigen bedeutet Erinnern\, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so\, wie sie geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. \nIhre Namen sind eine Anklage. Sie fordern uns heraus\, den rassistischen Normalzustand zu benennen und zu bekämpfen – im Alltag\, in Behörden\, in Politik\, in Medien und in den Sicherheitsapparaten. Dort\, wo weggesehen\, relativiert und geschwiegen wird. Dort\, wo Warnungen ignoriert und Betroffene nicht gehört werden. \nBetroffenheit und Lippenbekenntnisse reichen nicht. Der Staat ist seiner Bringschuld nicht nachgekommen – bis heute nicht.\nOhne juristische Aufklärung und kritische Aufarbeitung bleibt alles\, wie es immer war:\nDie Straflosigkeit in den Behörden geht weiter. \nIn einer Zeit\, in der die Gefahr einer rechtsextremen Regierung real ist\, sagen wir klar: Nie wieder ist jetzt. \nWir fordern genaues Zuhören und echte Solidarität mit den Betroffenen. Solange wir nicht als gleichwertiger Teil dieser Gesellschaft anerkannt werden\, sind rechte Gewalt und Ausgrenzung keine Ausnahme – sie sind die Folge dieses Zustands. Für die Verantwortlichen darf es kein „Weiter so“ geben. Nicht für die\, die schweigen. Nicht für die\, die wegsehen. Nicht für die\, die vertuschen. Und nicht für die\, die Täter schützen statt der Opfer. \nUnsere Botschaft zum sechsten Jahrestag ist klar:\nErinnern heißt verändern.\nErinnern heißt handeln.\nErinnern heißt kämpfen.\nErinnern heißt\, zusammenzukommen und aufeinander achtzugeben. \nDarum rufen wir dazu auf\, am 19. Februar gemeinsam zu erinnern und SAY THEIR NAMES überall sichtbar zu machen. \nLaut. \nSichtbar. \nSolidarisch. \nSAY THEIR NAMES.\nImmer.\nÜberall. \n 
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